I-130 Petition filed

Glorioeser Zwischenmeilenstein: Wir haben gestern die I-130 Petitionen fuer den spanischen Teil meiner Familie beim Konsulat in Frankfurt eingereicht.

Um das mal zu erklaeren: Etwas, das wir von vielen Leuten hoeren, ist “deine Frau kann ja jetzt einfach die US-Staatsbuergerschaft beantragen, weil sie mit dir verheiratet ist, oder”? Moep, falsch. Meine Frau und meine Tochter sind keine US-Staatsbuerger und haben auch durch die Tatsache dass wir verheiratet sind, kein automatisches Anrecht darauf. Ebensowenig koennen sie nicht einfach “mal eben so” eine Greencard beantragen. Damit sie mit mir in die USA ziehen koennen, muessen wir einen nicht unerheblichen und ebensowenig billigen Prozess durchlaufen:

1. Wir muessen eine sogenannte I-130 Petition filen. Diese muss von mir als US-Buerger fuer jedes Familienmitglied das keine US-StaBue hat, einzeln eingereicht werden.
2. Dazu kommt ein Berg von Unterlagen; Ich muss meinen rechtmaessigen Aufenthalt in Deutschland nachweisen, wir eine gemeinsame Wohnung nachweisen, Heirats- und Geburtsurkunden, Bankbestaetigungen, Passfotos, Selbstauskuenfte und Einkommensnachweise.
3. Dann – in unserem Fall – noch zwei in den USA ausgestellte Schecks fuer die beiden Petitionen, in Hoehe von jeweils $535 Bearbeitungsgebuehren.

Das ganze dann in die Post und ab zum USCIS nach Frankfurt. Wo wir nun voraussichtlich ca 2-3 Monate warten muessen, bis es (hoffentlich) genehmigt ist.

Viel Papierkram

Wenn das der Fall ist, heisst das aber noch nicht, dass als naechstes Automatisch die Greencards ins Haus flattern. Dieses I-130 ist nur dafuer da, um behoerdlich zu zementieren, dass meine Frau und meine grosse Tochter auch wirklich meine Frau und meine grosse Tochter sind und als solche das Recht haben, ein Einwanderungsvisa und somit die Greencard zu beantragen. Was dann natuerlich ebenso wieder an bestimmte Voraussetzungen, viel Papierkram und jeder Menge Gebuehren geknuepft ist. Aber davon schreibe ich dann, wenn es so weit ist.